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OSTERN

Erwin, der dicke Schneemann

schneemann

Der Winter kam langsam übers Land. Die Tage wurden kürzer, und die Kinder mussten zum Spielen ganz dicke Jacken anziehen, damit sie in der Kälte nicht froren. Eines Tages kam es dann auch, dass schwere dunkle Wolken sich vor den blauen Himmel schoben und es noch dunkler wurde. Und es dauerte nicht lange, da fielen auch schon die ersten Schneeflocken vom Himmel. Jetzt war der Winter wirklich gekommen. Alle Kinder saßen mit großen Augen vor den Fenstern und sahen dem bunten Treiben der Schneeflocken zu, wie sie umher tanzten und zu Boden fielen. Schnell wurde die ganze Stadt weiß. Selbst als es schon ganz spät war, und alle Kinder ins Bett gingen, hörte es nicht auf zu schneien.
Am nächsten Morgen wachten Tim und sein kleiner Bruder Christian auf, weil es überall in ihrem Zimmer es an den Wänden glitzerte. Sie standen auf, liefen zum Fenster und sahen hinaus. Eine dicke Schneedecke hatte sich auf die Erde gelegt, und die Sonne blitzte in jeder einzelnen Schneeflocke auf. Überall war Schnee gefallen, alles war weiß. Schnell zogen die beiden ihre Sachen an, wuschen sich im Bad und liefen zum Frühstückstisch, an dem schon ihre Eltern warteten.

 

© copyright by Eva Siebenherz